Vollkaskoversicherung : günstige autoversicherung /kfz versicherungvergleich

Die Vollkaskoversicherung übernimmt die Kosten für Schäden an Ihrem eigenen Fahrzeug :

Auch die Kfz-Vollkaskoversicherung ist keine Pflichtversicherung. Wie die Teilkaskoversicherung deckt diese nur Schäden am eigenen Fahrzeug ab, und ist in der Regel inclusive der Teilkaskoversicherung. Letzteres profitiert dann auch vom Schadenfreiheitsrabatt der Vollkaskoversicherung. Werden nur Schäden im Bereich der Teilkaskoversicherung angezeigt, entsteht keine Rückstufung in den Schadenfreiheitsklasse der Vollkaskoversicherung.

 

Welche Schäden sind abgesichert:

  • Selbstverschuldete Fahrunfälle
  • Bei unverschuldeten Unfällen: Wenn der Unfallgegner unerkannt Fahrerflucht begeht oder zahlungsunfähig ist, sowie wenn die Unfallgegner oder Schadensverursacher nicht haftbar ist
  • Schäden bei Vandalismus

Für die Berechnung der anfallenden Versicherungsprämien, liegen der Schadenfreiheitsrabatt, die Regionalklassen- und Typenklassen-Einstufung, sowie eine eventuelle Selbstbeteiligung zugrunde.

Was muss der Versicherungsnehmer im Falle eines Schadens unternehmen:

  • Ein Schaden muss innerhalb 7 Tage gegenüber der Versicherungsgesellschaft angezeigt werden
  • Eine rechtswidrige Fahrzeugführung führt zum Verlust des Versicherungsschutzes
  • Ein verkehrrechtswidriger Zustand des Fahrzeuges kann zu einem anteiligen oder gar vollständigen Verlust des Versicherungsschutzes führen
  • Es muss eine wahrheitsgemäße Unfallhergangs-Schilderung gemacht werden
  • Schadensminderungs-Pflicht
5/5

Vollkaskoversicherung

Anders sieht dies mit einer Vollkaskoversicherung aus. Auch bei einem fahrlässig verursachten Unfall wird neben dem Schaden des Gegners auch die eigenen Kosten begleicht. Kann der Versicherer jedoch dem Versicherungsnehmer grobe Fahrlässigkeit vorwerfen, können unter Umständen auch bei Vollkasko Zahlungen verweigert werden. Neben dieser Leistung deckt eine Vollkaskoversicherung zudem auch Schäden ab, die durch Vandalismus, Unwetter oder auch Brand entstehen. Sie greift ebenfalls bei Wildunfällen, Diebstahl und Glasbruch.

Vollkasko-Versicherung vergleichen

Vollkasko rechnet sich jedoch nicht für jeden Wagen. Geeignet ist eine Vollkaskoversicherung vor allem für Besitzern eines Neuwagens oder Fahranfängern, die besonders häufig in Unfälle verwickelt sind. Auch bei relativ teuren PKWs lohnt meist der im Vergleich zur Haftpflicht- oder Teilkaskoversicherung höheren Beitrag für die Vollkaskoversicherung. Daneben wird in der Vollkasko wie in der Teilkasko meist auch ein Selbstbehalt fällig, der gewöhnlich bei 150 oder 300 Euro angesetzt ist.

44
grundlegende vorteile der vollkaskoversicherung

In den letzten Jahren hat die Abwrack- und Umweltprämie der Bundesregierung für mehrere hunderttausend Neuanmeldungen von Automobilen geführt. Mit der Neuanschaffung von Automobilen hat sich auch die Frage nach der richtigen Autoversicherung gestellt. Insgesamt existieren drei verschiedene Arten von KFZ-Versicherungen: die Kasko-, Teil- und die Vollkaskoversicherung. Die wohl komfortabelste und umfassendste Versicherung ist die Vollkaskoversicherung. Durch die Vollkaskoversicherung werden alle Schäden abgedeckt, welche durch ein Automobil verursacht werden. In vielen Fällen übernimmt die Vollkaskoversicherung sogar Schäden, die durch ein schuldhaftes Verhalten vom Fahrzeugführer verursacht wurden. Viele Versicherer entziehen bei einem fahrlässigen Verhalten allerdings zu Recht ihre Leistungen. Wer betrunken einen Unfall verursacht, kann natürlich in den seltensten Fällen auf Versicherungsleistungen hoffen.

selbstbeteiligung und voller beitragssatz

Bei vielen Vollkaskoversicherungen existieren Selbstbeteiligungen, durch welche der Beitragssatz sinkt, kleinere Schäden jedoch selbst beglichen werden müssen. Die Selbstbeteiligung kann unterschiedlich hoch ausfallen, der Tarif ist im Regelfall jedoch wesentlich niedriger. Selbstverständlich kann die Vollkaskoversicherung auch ohne Selbstbeteiligung abgeschlossen werden, was jedoch aufgrund der hohen Beitragssätze nur bei extrem teuren Fahrzeugen empfehlenswert ist. Im Regelfall steigen die Versicherungssätze bei einer Vollkaskoversicherung so schnell an, dass der zu behebende Schaden geringer ausfällt. Besonders sinnvoll ist die Vollkaskoversicherung bei wertvollen Oldtimern oder bei Fahranfängern, da diese einem extrem hohen Unfallrisiko unterliegen.

hohes einsparpotential bei der vollkaskoversicherung

Die Beitragssätze der verschiedenen Versicherer können sich extrem unterscheiden. Hierbei muss beachtet werden, dass geringfügig höhere Beitragssätze bei gleichen Leistungen sich mit der Zeit zu extrem hohen Summen ansammeln können. Die große Anzahl an Versicherern und verschiedenen Versicherungsverträgen ist im Regelfall unüberschaubar. Durch die Wahl des passenden Versicherers können im Regelfall nicht nur extrem gute Konditionen, sondern auch geringe Beitragssätze erhalten werden. Ein um fünf Euro höherer Beitragssatz im Monat kann auf zehn Jahre gerechnet 600 Euro bedeuten. Kombiniert mit allen anderen Versicherungen können im Laufe der Jahre mehrere tausend Euro eingespart werden. Daher ist ein Versicherungsvergleich äußerst vorteilhaft.

worauf sollte beim preis- und leistungsvergleich geachtet werden?

Beim Preis- und Leistungsvergleich der verschiedenen Vollkaskoversicherungen sollten einige Tatsachen beachtet werden. Viele Versicherungen erscheinen auf den ersten Blick wesentlich günstiger, allerdings umfassen diese im Regelfall auch wesentlich geringere Leistungen. Bei einem Wechsel der Versicherung sollte beachtet werden, dass für die Versicherungen Kündigungsfristen existieren. Die meisten Versicherungen können erst zum 30. November gekündigt werden.

wann lohnt sich eine vollkaskoversicherung, bzw. ab wann nicht mehr?

Diese Frage muss sich letztendlich jeder selbst beantworten. Es kommt letztendlich auf das Zusammenspiel von Fahrzeug-Zeitwert an, Höhe der Versicherungsprämien (wer noch in einer sehr kleinen SF-Klasse steckt und dementsprechend hohe Versicherungsprämien bezahlt, für den ist ein früherer Ausstieg aus der Vollkasko evtl. empfehlenswert), auf die eigene wirtschaftliche Situation (kann ein selbstverschuldeter Schaden ohne Vollkasko-Absicherung leicht verkraftet werden?). Ein weiterer Aspekt könnte sein: solange das Fahrzeug unter der Obhut eines Leasing- oder Finanzierungsvertragsverhältnissen steht, sollte eine Vollkaskoversicherung möglichst lange erhalten bleiben. Denn käme es zu einem Totalschaden/Totalverlust, und es besteht keine Volldeckung, dann würde die Finanzierung weiterlaufen und es käme wohl zu einer weiteren Verbindlichkeit in Form einer zweiten Finanzierung für das Folgefahrzeug, auf das man angewiesen ist. Diese Doppelbelastung oder Mehrbelastung bei Umschuldung, muss erst verkraftet werden können.

Die Definition des Versicherungsschutzes erfolgt in zwei Dimensionen. Erstens ist zu klären, WAS versichert ist und zweitens bedarf es einer Erklärung, WOGEGEN die versicherten Sachen geschützt sind.

Die Frage nach dem „WAS“ erscheint leicht beantwortet: Eine Fahrzeugversicherung versichert das Fahrzeug. Nicht ganz so einfach ist die Definition der Teile, die zum Fahrzeug zählen.

Im Bedingungswerk für die KFZ-Versicherung regelt Absatz A.2.1 den Umfang es Versicherungsschutzes im Hinblick auf die versicherten Sachen. In A.2.1.1 heißt es:

Versichert ist Ihr Fahrzeug gegen Beschädigung, Zerstörung, Totalschaden oder Verlust infolge eines Ereignisses nach A.2.2 (Teilkasko) oder A.2.3 (Vollkasko). Vom Versicherungsschutz umfasst sind auch dessen unter A.2.1.2 und A.2.1.3 als mitversichert aufgeführte Fahrzeugteile und als mitversichert aufgeführtes Fahrzeugzubehör, sofern sie straßenverkehrsrechtlich zulässig sind (mitversicherte Teile).”

Die Unterscheidung zwischen Fahrzeugteilen und Fahrzeugzubehör ist wichtig, weil Fahrzeugteile von einigen Ausnahmen immer mitversichert sind, wenn fest ins Fahrzeug eingebaut oder fest am Fahrzeug angebaut sind.

In der einschlägigen Literatur zur Unterscheidung zwischen Fahrzeugteil und Fahrzeugzubehör wird überwiegend argumentiert, dass es sich bei einem Gegenstand dann zwingend um ein Fahrzeugteil handelt, wenn das Fahrzeug ohne diesen Gegenstand nicht fahrtüchtig wäre. Lenkrad, Reifen, Sitze, Motor und Auspuff sind deshalb zwingend als Fahrzeugteile einzustufen. Das bedeutet im Umkehrschluss aber NICHT, dass nicht betriebsnotwendige Bestandteile wie Hifi-Anlagen nicht versichert sind.

  • Radio- und Audiosysteme, Videosysteme, Kommunikations- und Leitsysteme (fest verbaute Navigationssysteme)
  • Zugelassene Tuning-Maßnahmen an Fahrwerk, Triebwerk, Auspuff, Innenraum oder Karosserie, soweit sie der Steigerung der Motorleistung, des Motordrehmoments oder der Veränderung des Fahrverhaltens dienen oder zu einem Anstieg des Fahrzeugwertes führen.
  • Für das Fahrzeug individuell angefertigte Sonderlackierungen- und Beschriftungen, Oberflächenbehandlungen
  • Beiwagen und Verkleidungen bei Krafträdern, Leichtkrafträdern, Kleinkrafträdern, Trikes, Quads und Fahrzeugen mit Versicherungskennzeichen
  • Spezialaufbauten (relevant vor allem für gewerblich genutzte Fahrzeuge)